Serbien - das Land, das Ost und West verbindet

Neue Broschüre stellt ein „junges" Reiseland in Europa vor

Serbien 1Keine leichte Aufgabe haben die serbischen Touristiker zu erfüllen. Denn obgleich das Land als ehemalige Teilrepublik Ex-Jugoslawiens auf der Landkarte seit vielen Jahrhunderten einen festen Platz einnimmt, ist die Region selbst innerhalb Europas - bedingt durch die jüngere Vergangenheit - ein „neues" Reiseland. Um den „weißen Fleck" auf der touristischen Weltkugel mit Leben zu füllen, hat die Nationale Tourismus Organisation eine deutschsprachige Broschüre unter dem schlichten Titel „Serbien" herausgebracht. Der 36-seitige, durchgehend vierfarbig gestaltete und zahlreich bebilderte Folder erlaubt einen Einblick in die Vielfalt der jungen Destination. Vorgestellt werden in Wort und Bild nicht nur die bekannten Ziele Belgrad und Novi Sad, sondern auch Naturparks, Weinanbaugebiete, der serbische Teil der Donau und vieles mehr. Die kostenfreie Broschüre kann telefonisch unter 00381/11/3238540 oder per E-Mail ntos@yubc.net bestellt werden.

Serbien liegt im südöstlichen Teil Europas und hat eine Gesamtfläche von etwas über 88 000 Quadratkilometern. Serbiens direkte Nachbarländer sind - angefangen im Norden und weiter im Uhrzeigersinn - Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina und Kroatien. Der Norden des Landes - ein Ausläufer der pannonischen Tiefebene, hier Vojvodina genannt - ist flach, während Zentral- und Südserbien bergig sind. Es gibt 15 Berge mit über 2000 Metern Höhe, worunter der Zlatibor und der Kopaonik, letzterer auch ein winterliches Skigebiet, die bekanntesten sind. Die Flüsse Save, Donau und Theiß sind schiffbar. Dabei stellt die Donau mit ihren insgesamt 588 Flusskilometer eine natürliche Verbindung zu Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien dar.
Serbien 2
Neben vielfältigen Landschaften kommen in Serbien auch Kulturinteressierte auf ihre Kosten - und das nicht nur in Belgrad und Novi Sad. Sremski Karlovci entpuppt sich als charmante Barockstadt, Subotica wird vom Sezessions-Stil geprägt und rund um den Palic-See gibt es gut erhaltene Belle Epoque Architektur zu bestaunen. Daneben lassen die Festungen und Burgen entlang der Donau alte Zeiten aufleben. Die 18 orthodoxen Klöster im Nationalpark Fruska Gora sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, das älteste und größte orthodoxe Kloster Studenica im Süden wurde bereits1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Zwölf kleine Weinbauregionen, tausend Jagdreviere, vielfältige Möglichkeiten für Sportfischer, das Pferdesportzentrum Zobnatica und die historische Schmalspurbahn von Sargan sind nur eine kleine Auswahl weiterer Möglichkeiten, die das Reiseland Serbien bietet und in der beschriebenen Broschüre vorgestellt werden.

Allgemeine Serbien-Informationen sind erhältlich bei der
NATIONALEN TOURISMUS ORGANISATION SERBIENS (NTOS)
Dečanska 8, 11000 Belgrad, Serbien
Telefon: 00381/11/3238540 · Telefax: 00381/11/3221068 · E-Mail: ntos@yubc.net.