Anglerparadies aus 6000 Inseln

Finnland Anglerparadies Bild 1Die finnischen Åland-Inseln sind ein Anglerparadies: Rund um die 6500 großen und kleinen Ostseeinseln zwischen Finnland und Schweden beißen Barsch, Flunder & Co. in der traditionell bis Ende September dauernden Angelsaison besonders gut.

Ob man das Petriglück ganz individuell oder gemeinsam mit der Familie genießt, ist dabei reine Ansichtssache. Auch sonst ist die Auswahl groß: Erfahrene Sportangler finden beispielsweise viele Bootsvermietungen. Und Anfänger können sich von einem åländischen Angelguide in die Fangkunst einweisen lassen.

Angeln in den Schären von Åland ist ein echtes Abenteuer – für ambitionierte Sportangler ebenso wie für die ganze Familie. Die Palette reicht vom eher gemütlichen Angeln vom Bootssteg aus über das Sportangeln bis hin zum traditionellen Schärenfischen mit Netzen. Angelscheine sind z.B. bei den örtlichen Ferienhaus- bzw. Bungalowvermietern erhältlich. Dort stehen oft auch Mietboote für Angeltouren auf See zum Fang von Hechten, Meereslachsen, Zandern, Weißfischen, Flundern oder Barschen zur Verfügung.

Anfänger, die mit Technik, Ködern und der Wahl des richtigen Angelplatzes noch nicht vertraut sind, könneFinnland Kanu Bild 1n sich vor Ort an einen erfahrenen Angelguide wenden: Mit professioneller Hilfe wird der Angelausflug garantiert zum Vergnügen mit „Beiß“-Garantie. Denn die Profi-Angler kümmern sich um alles – von der Schwimmweste bis zum Köder, der Angelausrüstung und sogar ums Essen zwischendurch. Programm und Preis können so ganz persönlich zusammengestellt werden.

Ansonsten gilt für Hobbyangler, dass die Rute an Steg oder Ufer ausgeworfen werden kann, solange man Rücksicht auf fremde Bootsstege und Häuser nimmt. Einen gültigen Angelschein sowie die ausdrückliche Erlaubnis des Grundbesitzers braucht man auf jeden Fall fürs Spinnangeln.

Tour de Åland - Quer durch die Schären

Inselhopping, historischer Postweg und kaum Steigungen - Radeln auf Åland ist perfekter Urlaub.Finnland kastelholm

Abstrampeln sollen sich doch die anderen! Radfahren auf den Ålandinseln ist eine Wucht - und im Gegensatz zur bald beginnenden Tour de France radelt es sich durch das Schärenreich schön gemütlich. Die Steigungen sind leicht zu meistern und die nächste Bucht für eine Badepause nie weit. Wer das besondere Radvergnügen sucht, folgt dem alten Postweg - der Grande Tour durch den Archipel. Der Postweg ist eine historische Reiseroute von Stockholm über Åland nach Turku. Auf 65 Kilometern verläuft er quer durch neun åländische Gemeinden mit abwechslungsreichen Landschaften und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Wie zu jeder typisch-åländischen Radtour gehört auch das Inselhüpfen mit der Fähre: Am Ende des Weges warten Fahrradfähren, die Radler kostenlos auf die nächste Schäre befördern.

Das jeweilige Etappenziel bestimmt jeder selbst. Entlang der Route gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten, beispielsweise Campingplätze und Gasthöfe. Ein Ruhetag lohnt sich unter anderem in Kastelholms Gästhem: Ein Doppelzimmer inklusive Frühstück kostet 65 Euro. Nur einen Spaziergang entfernt liegen das Schloss Kastelholm und das Freilichtmuseum Jan Karlsgården.