Das neue Planetarium von Mallorca
Eingang des Planetariums Foto: Carl Zeiss I. Stark
Noch nie war Costitx auf Mallorca den Sternen so nah. Dort wurde nämlich im vergangenen April ein in Europa einzigartiges Planetarium eröffnet. In Echtzeit können Bilder von nah und entfernt gelegenen Teleskopen projiziert werden, die einen Blick in das Universum erlauben. Das neue Planetarium wurde neben dem bereits bestehenden Astronomischen Observatorium von Mallorca (OAM) errichtet, wodurch Costitx zu einem für die Astronomie bedeutsamen Ort wird. Das OAM ist die östlichste Sternwarte Spaniens, in der seit Jahren wichtige wissenschaftliche Arbeit geleistet wird. Dort konnten in Spanien erstmals seit 1941 wieder neue Asteroiden identifiziert werden.
In das Innere des neuen Planetariums ragt eine vierzehn Meter große Metallkuppel, in der sich der technisch hoch entwickelte Projektor ZKP3 Skymaster befindet. Dieser Apparat kann mit höchster Genauigkeit mehr als fünftausend Sterne projizieren, was dem Blick in die Sterne unter freiem Himmel von irgendeinem Punkt der Erde entspricht. Mit dem zentralen Hauptprojektor stehen wiederum weitere 27 Projektoren synchron in Verbindung, die um einem kreisförmigen Raum mit Sitzen für hundert Personen angeordnet sind. 
Das Planetarium Foto: Carl Zeiss, I. Stark
Zu den Installationen des Mallorca-Planetariums gehört auch ein "Astromedia"-Saal, der Ausstellungszwecken dient. Zur Zeit ist dort eine interessante Sammlung von Meteoriten zu sehen, die von Einschlägen an verschiedenen Orten der Welt stammen. Die größten Exponate sind nahezu sechzig Kilogramm schwer.
Der Besuch des Planetariums wird mit einem Gang durch das Observatorium abgerundet, das einen imposanten Saal mit zehn Wanderteleskopen beherbergt.
Besuchstermine sind mit der Direcció General d´Educació de la Conselleria de Cultura, Educació i Esports, Tel.: 971 176 500 zu vereinbaren. Zufahrt für Körperbehinderte ist vorhanden.
Finca-Urlaub auf Mallorca - der neue Trend
Mitten drin und doch weit weg vom Trubel. Das ist der neue Trend auf Mallorca. Erst in diesem Jahr haben zusätzlich zu den über hundert bestehenden ein halbes Dutzend neue Fincas eröffnet. Tourismus vom Feinsten in der Ruhe, die Mallorca einmal berühmt gemacht hat. Und preiswert ? wenn man denn will. Ab 35 Euro bieten die neuen Agro-Hotels ihre Zimmer an. 
Agritourismus auf Mallorca. Foto: Tourspain
Nach oben sind auch keine Grenzen gesetzt: wer Luxus pur haben möchte, kann auch leicht das zehnfache ausgeben. Ein Angebot für jeden Geldbeutel. Direkt vor den Toren der Kleinstadt Pollenga erwartet Son Brull jetzt seine Gäste mit 23 Suiten. Das mit allem Fünf-Sterne-Komfort ausgestattete ehemalige Herrenhaus liegt direkt am Golfplatz von Pollenga und unterhalb des Hausberges der Festspielstadt. Im Nachbarort Puerto Pollenga verfügt das aufwendig restaurierte Llenaire über elf vom allerfeinsten ausgestattete Zimmer. Die Gäste genießen einen einzigartigen Blick über die Bucht von Pollenga.
Gleich drei neue Häuser haben im Herzen der Insel eröffnet. Son Jorda in Ruberts, ein ehemaliges Kloster aus dem 17. Jahrhundert. Nichts in den geschmackvoll mit mallorquinisch ausgestatteten 20 Räumen erinnert mehr an Klosterzellen. Pool und eigener Tennisplatz; der ehemalige Weinkeller ist jetzt das Restaurant. Auf einer leichten Anhöhe im Nachbardorf Lloret de Vistalegre erwartet Sa Rota des Palenn Feriengäste jetzt auf einem ehemaligen Gutshof Das mehr als 300 Jahre alte Anwesen fernab der betriebsainen Städte lässt die Besucher die Isla de la Calma erleben. Hier gibt es sie noch - die Insel der Ruhe. Von Terrasse oder vom Pool schweift der Blick bis zur Bucht von Alcudia oder auf das Tramuntana Gebirge. Casa Girasol - ebenfalls ein altes Herrenhaus - wurde drei Jahre lang aufwendig restauriert. Die ehemalige Kapelle des Dörfchens Maria de Salut gehört mit zu dem Anwesen. Sie steht der Dorfbevölkerung weiter für besondere Anlässe zur Verfügung. Die Gäste genießen Erholung in der Hochebene des Pla, die wie geschaffen für die von Casa Girasol angebotenen Radausflüge ist. Räder werden den Gästen gestellt.
Palma de Mallorca - Sightseeing in acht Sprachen
Weltoffen zeigt sich die Stadt Pahna mit ihrem neuen touristischen Angebot. Vier Doppeldeckerbusse kreisen in der Inselhauptstadt. City-Sightseeing in acht Sprachen. Das städtische Busunternehmen EMT und das weltweit operierende Unternehmen City Sightseeing bieten diesen Service an. Die Busse fahren alle bekannten touristisch und historisch sehenswürdigen Stellen der Stadt an: Die Kathedrale, das Castell Bellver, die Altstadt.
Fahrgäste können an den 14 Haltepunkten zu- und aussteigen so oft sie wollen. Das Ticket für 13 Euro, für Kinder halber Preis, gilt für 24 Stunden. Die Busse verkehren zwischen 9 Uhr und 22 Uhr im 20 Minuten Rhythmus. Per Kopfhörer werden die Sehenswürdigkeiten der Stadt erklärt. Der Besucher kann zwischen acht Sprachen wählen. City Sightseeing operiert mit der Doppeldeckerflotte in 60 Städten weltweit. Mit dem Vertragsabschluss mit der Stadt Palma wirbt das Unternehmen auch in allen anderen touristischen Metropolen für die Sehenswürdigkeiten der Mittelmeermetropole.
Fünf auf einen Streich - Museen in der Altstadt von Palma
In. Palma, der Hauptstadt Mallorcas, konzentrieren sich die bedeutendsten gotischen und barocken Baudenkmäler der Insel. Berühmte Beispiele hierfür sind die Kathedrale, die Börse, das Schloss Bellver sowie zahlreiche säkulare und religiöse Bauten und Paläste.
Die Stadt verfügt aber auch über die wichtigsten Zeugnisse der Geschichte und Kultur Mallorcas aus allen Epochen, die angefangen bei der Frühgeschichte bis zur heutigen Zeit in verschiedenen Museen zu sehen sind. Museum. Sie haben nun ein gemeinsames Programm entwickelt, um ihren Fundus mit zum Teil komplementären Aktionen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit die Einige dieser Museen sind selbst in historisch bedeutsamen Gebäuden untergebracht. Dazu gehören das Kathedralmuseum, das Diözesanmuseuin, Can Marques, das J. Torrents Lladó Museum und das Mallorca wichtigsten und schönsten Dokumente der mallorquinischen Kultur vorzustellen. Eine gemeinsame Eintrittskarte für die Besichtigung aller fünf Museen wird zum Preis von 10 Euro angeboten.
Kathedralmuseum
Placa de l'Almoina, s/n
07001 Pahna
Tel. 0034‑971723 130; Fax:971 719 387
In dem 1932 gegründeten Museum im Glockenturm der Kathedrale La Seu sind Werke zu sehen, die im heutigen Gottesdienst nicht mehr gebräuchlich sind. Das Erdgeschoss des Turms ist dem13. und 14. Jahrhundert gewidmet. In den beiden Kapitelsälen sind gotische Werke aus dem 15. Jahrhundert und barocke Objekte aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. Ferner besitzt das Museum eine gotische Gemälde und Skulpturensammlung sowie eine Sammlung von Silberschmiedearbeiten.
Diözesanmuseum
C. d'en Calders, 2
07001 Palma
Tel. 971213 100, ext. 251; Fax: 971725 847
Das‑ Museum befindet sich im Bischofspalast und zeigt Kunstwerke, die aus Pfarrgemeinden und Klöstern stammen. Seine Sammlung umfasst Stücke, die bedeutsam für die Archäologie, die Gotik und Renaissance Mallorcas sind.
Can Marquès
C. Zanglada, 2A
07001 Palma
Tel. 971716 27; www.casasconhistoria.net
Das hervorragend restaurierte Herrenhaus Can Marquès erlaubt eine faszinierende Reise in die Vergangenheit von Pahna um das Jahr 1900. Erzählt wird die Geschichte des gehobenen Bürgertums, sein Alltag und sein Interieur, das private Leben mit all seinen Geheimnissen und Schätz(ch)en.
Museum J. Torrents Lladó
C. de la Portella,
9 07001 Palma
Tel. 971729 835; Fax: 971722 744; www.torrentsllado.com
Das Museum ist Ausstellungsraum für rund 100 Bilder und ehemaliges Wohnhaus des Künstlers J. Torrents Llad6 (1946?1993). Das Landhaus zieht die Besucher durch die Schönheit jedes einzelnen Zimmers in Bann, die der Künstler selbst gestaltete und mit Möbeln aus Frankreich, Italien und Japan ausstattete. Sie sind ebenso faszinierend wie seine Portraits.
Mallorca-Museum
C. de la Portella, 5
07001 Palma
Tel. 971717 50; Fax: 071710 483
Das Mallorca‑Museum ist eine Institution im Besitz des Königreichs Spanien, in dem das kulturelle und geschichtliche Erbe der Insel bewahrt und verbreitet wird. Der Hauptsitz befindet sich in dem Palast "Palau Alamans" in Palma, einem Barockgebäude, in dem aber noch mittelalterliche Elemente zu finden sind. Zum Bestand des Museums gehören Sammlungen des Provinzialmuseums für Schöne Künste, Fundstücke aus archäologischen Grabungen sowie Exponate aus dem Besitz privater Sammler.
Michael Douglas wirbt für Mallorca
Michael Douglas wird auf den internationalen Tourismusmessen für die Baleareninsel Mallorca werben. Dies ist Teil eines Deals, den die Regierung mit dem Hollywood-Star geschlossen hat und der Anfang November in London unterzeichnet wurde. Die Tourismusmesse in London und die ITB in Berlin sind die ersten Auftrittsorte des neuen Mallorcawerbers.
Michael Douglas kennt Mallorca seit mehr als 20 Jahren. Er besitzt in Valldemossa das Landgut S'Estaca, eines der Güter des österreichischen Erzherzogs Luis Salvador. Der Landsitz ist und bleibt das Urlaubsquartier von Michael Douglas und seiner Frau Catherine Zeta-Jones. Im gleichen Ort hat Douglas vor vier Jahren die Kulturstiftung Costa Nord ins Leben gerufen. Die Stiftung geht nun für 4,2 Millionen Euro in den Besitz der Landesregierung über. Michael Douglas bleibt Minderheitsgesellschafter. Auch in Zukunft soll das Kulturzentrum hochrangige Konzerte und Ausstellungen veranstalten. Daneben wird Costa Nord nun Sitz der neuen Umweltstiftung, die die Balearenregierung ins Leben ruft.
Modernismus-Route in Palma
Ein Rundweg, der zu den wichtigsten modernistischen Baudenkmälem in Palma führt, erweitert jetzt das touristische Kulturangebot der balearischen Hauptstadt. Die neu geführte Tour dauert zwei Stunden und kostet 7 Euro pro Person. Sie wird in den Sprachen Spanisch, Katalanisch, Englisch und Deutsch angeboten. Der Rundweg führt durch das Altstadtzentrum und schließt den Besuch der Akademie der Schönen Künste "Circulo de Bellas Artes" und des Jugendstiljuwels Gran Hotel ein. Das Hotel wurde 1901 von dem Architekten Lluis Domènech i Montaner konzipiert und gilt als Aushängeschild des katalanischen Modernismus. Auch die Jugendstilhäuser Cassayas, die sich wie ein Ei dem anderen gleichen, weisen die für den katalanischen Modernismus typische Ornamentik auf. Sie wurden 1908 bis 1911 von den Gaudi-Schülern Frances Roca und Guillem Reyenés entworfen. Weitere Höhepunkte auf der Tour sind die Gebäude Can Poderós, Can Canals und Can Marqués sowie die Almacenes Aguila. Die Tour wird mit einem Video von einer Länge von 13 Minuten abgeschlossen, das in die Grundlagen des Modernismus einführt. Die Balearische Regierung will mit diesem neuen Kulturprojekt Palma de Mallorca als ganzjahrig interessante Stadt promoten.
Die Modernismus-Route reiht sich in die bereits bestehende Reihe von Kulturrouten ein, zu der die thematischen Führungen "Die Stadt und das Meer", "Das Jüdische Viertel" und "Klöster in Palma" gehören. Dieses Jahr kommen zwei weitere Routen hinzu: "Die Patios von Palma" und "Die Baudenkmäler Palmas".
Wer sich für die Modernismus-Route interessiert, kann telefonisch reservieren unter
Tel. 0034/971 17 77 15 und 0034/636 43 00 00
Der Ethnologische Park von Caimari
Wenn man die alten Bräuche des mallorquinischen Landlebens kennen lernen möchte, sollte man dem Parque Etnológico von Caimari am Fuβ der Sierra de Tramuntana einen Besuch abstatten.
Der ganzjährig geöffnete Park mit einer Fläche von dreitausend Quadratmetern, der in seiner Art auf den Balearischen Inseln einmalig ist, befindet sich am Ortseingang von Caimari im Distrikt „Selva“. Für die Einrichtung dieses besonderen Freilichtmuseums stellten das Wissen und die Kenntnisse der alten Bauern über längst verschwundene Berufe einen wichtigen Fundus dar, da gezeigt werden soll, wie das Leben der Bauern auf die Nutzung der natürlichen Ressourcen ausgerichtet war. Es sind Werkzeuge und Bauten zu sehen, die der Mensch vor der Industrialisierung benutzt hat. Auβerdem kann man lernen, wie früher Kalk hergestellt, wie das Vieh eingekreist oder Öl aus verschiedenen Olivensorten hergestellt wurde, was jedes Jahr im November während der berühmten Fira de s´Oliva demonstriert wird.
Besonders interessant sind einige der ausgestellten Geräte, die bislang nur als Abbildung in Büchern zu sehen waren. Dazu gehören beispielsweise das coll de tords, ein Netz für den Fang von Drosseln, der Zaun aus bardissa zum Einkreisen von Vieh oder die llosa, eine besondere Falle für den Fang von Vögeln und Kleintieren.
In diesem Park lernt man auch die Funktion von Bauten und Gerätschaften kennen, die noch heute in den Wäldern der Insel vorzufinden sind. Wie etwa der forn de calç ein Ofen zur Kalkherstellung, oder der typische sitja, ein Berg aus Baumstämmen, Steinen und Ästen für die Kohleherstellung oder die Hütten, in denen die Köhler lebten.
Informationstafeln geben über die Verwendung und Bauvorgänge all dieser Nachbildungen Auskunft.
Mallorca - Handwerkertradition auf der Balearen-Insel
Strand auf Mallorca. Foto: Tourspain
Mallorca ist eine Insel mit großer Handwerks- und Kunsthandwerkstradition. Lederwaren, Palmenflechtarbeiten, Keramiken, mundgeblasene Gläser oder die traditionellen Webarbeiten und Stickereien verführen viele Mallorca-Urlauber zum Kauf.
Von großer Bedeutung ist das Schuh- und Lederhandwerk, das besonders in Inca und in der Region des Raiguer zu finden ist. Die Schuhmacherzünfte sind die ältesten auf Mallorca und gehen zurück bis zur katalanischen Eroberung der Insel im 13. Jahrhundert. Besonders bekannt ist die Marke „Camper", die in direkter Nachfolge von Antoni Fluxà steht, einem Schumachermeister, der 1877 nach England ging, um die neuesten Techniken der industriellen Produktion kennen zu lernen. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt führte er gemeinsam mit anderen Handwerkern die ersten Maschinen zur Schuhproduktion ein. Die Fabrik kann man im Industriegebiet von Inca, Can Matzari, besichtigen.
Eine Besonderheit im Raiguer stellt die Ortschaft Lloseta dar, da sich mehrere der dort ansässigen Firmen auf die Produktion von Berg- und Wanderschuhen spezialisiert haben.
Campanet ist die Wiege der Produktion von bequemen Ledersandalen, den Alpargatas Mallorquinas. Dieses Handwerk entstand nach dem Muster ostspanischer Vorbilder.
„Obra de llatra" nennt man das Handwerk, bei dem die Zwergpalme als Material verwendet wird. Der Verarbeitungsprozess beginnt mit dem Sammeln der Palmenzweige im Juli. Danach werden sie in der Sonne ausgebreitet, bis sie ihre charakteristische weiße Farbe erlangt haben. Einmal getrocknet, trennt man sie in feinere Stränge und flichtt sie zu Körben, Hüten, Rücksäcken oder Taschen. Im Ethnologischen Museum von Artà werden die verschiedensten Werkzeuge ausgestellt, die die im Llevant arbeitenden Palmenflechter noch heute benutzen. In Capdepera findet Mitte Mai ein mittelalterlicher Markt statt, auf dem man zahlreiche mallorquinische Kunsthandwerksprodukte erwerben kann.
Ein besonders charakteristisches Element des Töpferhandwerks, das sich besonders in Marrataxti und Pòrtol entwickelt hat, ist der „Siurell". Die handgeformte, weiß bemalte und mit bunten Pinselstrichen verzierte Figur birgt an seinem Boden eine Pfeife.
Dort werden in den „oyereis" genannten Werkstätten auch Tontöpfe, Pfannen, Teller und Weinkrüge gefertigt. Bei einem Besuch der Kunsthandwerksmesse Fira des Fang de Marratxi zwischen Ende Februar und März kann man den Töpfern bei der Arbeit zuschauen und ihre unterschiedlichen Arbeiten kennen lernen.
Zart und transparent leuchten die Glaswaren der mallorquiner Glasbläser. Ihre Kunst lässt sich bis in das 2. Jh. v. Chr. zurückverfolgen. Damals wurde das flüssige Glas in Sand- oder Tonformen gegossen. Heute kann man bei Algaida in den Vidreries Gordiola und dem angeschlossenen Museum alle Arten von dekorativem Glas betrachten.
Die volkstümlichen Stoffe „roba de llengües", mit denen Stühle, Sessel und Kissen überzogen werden, sind ein weiteres beliebtes Mitbringsel. Zu ihrer Herstellung wird weiße Baumwolle aufgezogen, die Stück für Stück nach dem gewählten Muster gefärbt wird und somit auf Vorder- und Rückseite ein identisches Muster aufweist. Wer sich über den handwerklichen Prozess informieren möchte und an den verschiedensten Mustern interessiert ist, dem sei ein Besuch des Museu Marti Vicenc in Pollenca empfohlen, wo die Stoffe auch noch heute gefertigt werden.
Eine genaue Übersicht über die einzelnen Produktions- und Verkaufsstellen des mallorquinischen Kunsthandwerks ist der Broschüre „Das andere Mallorca. Kulturelle Routen auf Mallorca" zu entnehmen, die vom Inselrat herausgegeben wurde. Sie ist in den mallorquinischen Fremdenverkehrsämtern erhältlich.
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